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Soziales Lernen

Informationen zum Konzept "Soziales Lernen" an der Liboriusschule

An der Liboriusschule gehören verschiedene Programme zum "Sozialen Lernen" zum Schulalltag, um einen freundlichen und respektvollen Umgang miteinander zu fördern.

Lubo aus dem All

Lubo aus dem All

Hinweis zum Copyright: Die Autoren von "Lubo aus dem All" sind Clemens Hillenbran, Thomas Henneman, Sonja Hens und Dennis Hövel. Das Präventionsprogramm ist im Ernst Reinhardt Verlag erschienen.

Alle Erstklässler*innen der Liboriusschule durchlaufen das erfolgreich evaluierte Präventionsprogramm “Lubo aus dem All!”. 

Hierbei begegnen sie Lubo, einem Außerirdischen von einem fremden Planeten. Dieser lernt mit Hilfe der Kinder die Gefühle und das Verhalten der Menschen hier auf der Erde zu erkennen und zu deuten. 

Das Programm fördert die emotionalen und sozialen Kompetenzen und unterstützt hierdurch ein positives Klassenklima und einen guten schulischen Lernerfolg. Es ist in drei Bausteine aufgebaut.

1. Baustein: Grundlagentraining

1. Phase: Wahrnehmung – ‘Was passiert gerade?’ (Selbst- und Fremdwahrnehmung)
2. Phase: ‘Wie fühle ich mich? Und du?’ (Interpretation von Gefühlen)

Es geht in diesem ersten Baustein darum, dass die Kinder dafür sensibilisiert werden, Gefühle in unterschiedlichen Situationen wahrzunehmen. Hierbei sind die genaue Beobachtung und Interpretation von Gefühlen wichtig, um die Botschaften, die mit Gefühlen in unterschiedlichen Situationen verbunden sind, zu verstehen.

2. Baustein: Emotionsregulationstraining 

‘Wie bleibe ich ruhig?’ (emotionale Prozesse und Emotionsregulationsstrategien)

In diesem Baustein geht es nun darum, aufkommende Gefühle wahrzunehmen und zu steuern. Die zentrale Frage hierbei ist: Wie bleibe ich ruhig, um in emotional aufwühlenden Situationen überlegt zu handeln? Die Stopp-Ampel erinnert die Kinder in schwierigen Situationen daran, innezuhalten, zu überlegen und erst dann zu handeln.

3. Baustein: Transfer- und Problemlösekompetenzen

3. Phase: Zielklärung – ‘Was möchte ich?’
4. Phase: Handlungsalternativen – ‘Was kann ich tun?’
5. Phase: Lösungsbewertung – ‘Ob das wohl gut ist?’

Das zentrale Symbol für den dritten Baustein ist die Problemlöseformel (PLF), welche den Gesamtprozess des sozialen Problemlösens in Form eines Handlungsleitfadens darstellt. Das Ziel dieses Leitfadens ist, sich bewusst zu machen, dass man sich entscheiden kann, wie man sich verhält und zu üben, möglichst viele Lösungen zu finden.

buddY Programm

Seit dem Jahr 2012 ist die Liboriusschule zertifizierte buddY-Schule. 

Im Rahmen einer Fortbildung des Vereins buddY E.V. (seit 2016 EDUCATION Y) haben sich Frau Friedrich und Frau Korf zu buddY-Coaches ausbilden lassen. 

In dieser Funktion begleiten sie die Schüler*innen dabei, eine buddY-Haltung einzunehmen: Ein Buddy ist ein “Kumpel”, der beim Lernen, im sozialen Miteinander oder in schwierigen Situationen hilft. In der buddY-AG bereiten die Coaches die Kinder für ihren Einsatz als Pausen- oder als Paten-buddY vor. 

Dabei werden die vier Leitziele des buddY-Programms gemeinsam mit den Schüler*innen der Jahrgangsstufen 3 und 4 umgesetzt:

  1. Peergroup Education (die Schüler*innen teilen und vermitteln Werte und Wissen innerhalb einer Gruppe Gleichaltriger)
  2. Partizipation (die Schüler*innen werden aktiv, um eine Situation, die sie betrifft, zu verändern oder zu verbessern und übernehmen Verantwortung für das Gemeinsame)
  3. Lebensweltorientierung (die Schüler*innen lösen und reflektieren aktiv reale Probleme aus ihrem Schulalltag)
  4. Selbstwirksamkeit (die Schüler*innen lernen Vertrauen in ihre persönlichen Fähigkeiten aufzubauen, um Angelegenheiten und Schwierigkeiten selbst meistern zu können)
Gruppe von Kindern

Klassenrat

Im Klassenrat werden von den Kindern selbstbestimmte Themen/Probleme beraten, diskutiert und Vereinbarungen getroffen. 

Der Klassenrat ist sozusagen das demokratische Gremium unserer Klassen, in dem die Klassengemeinschaften gefördert werden und die Kinder ihre kommunikativen und sozialen Kompetenzen weiter ausbauen können.

Da jede Klasse ihren eigenen Klassenrat hat und jede Klasse natürlich unterschiedlich zusammengesetzt ist, variieren die Klassenräte hinsichtlich des Ablaufs und der Rituale etwas. An unserer Schule ist jedoch verbindlich festgesetzt, dass alle Klassen ab dem 2. Schuljahr den Klassenrat in ihrer Klasse etablieren. In der Zeit bis zu den Herbstferien führen alle Klassen einmal in der Woche den Klassenrat durch. Danach entscheidet jede Klasse individuell über den zeitlichen Rhythmus.

Die Anliegen der Kinder werden innerhalb der Klasse in Briefkästen, Klassenratsbüchern, o.ä. gesammelt. Wenn der Klassenrat dann tagt, kommen die Kinder in einem Sitzkreis zusammen und holen die gesammelten Anliegen dazu. Nach einem festgelegten Ablauf werden die gesammelten Anliegen beraten und Vereinbarungen festgelegt. Ziel ist es, dass die Kinder im Laufe der Zeit den Klassenrat selber moderieren. Dafür werden die Ämter Moderator*in, Assistent*in und Regelwächter*in eingeführt.

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